Ich habe 1 Herz verloren… an eine Laptop-Hülle

Das Problem ist folgendes: Ich schleppe beinahe IMMER und ÜBERALL mein Macbook mit. Es wiegt gefühlte Tonnen, aber ich liebe es. Bis jetzt hab ich nur einfach keine coole, fair produzierte, nicht plastikartige (dazu zähle ich auch Neopren und ähnliches) Hülle dafür gefunden. Am liebsten packe ich das Macbook direkt in die Handtasche, denn um keinen Preis will ich eine zweite Laptop-Tasche mit mir rumschleppen, die ich dann womöglich irgendwo stehen lasse. So wie die eine Million Bücher, Regenschirme, Handschuhe und Mützen, die ich schon verloren habe. Wäre mir ohne weiteres zuzutrauen. Deshalb also direkt in die Tasche und deshalb auch „nur“ eine Hülle.

Und dann habe ich das hier entdeckt – praktischerweise ganz OHNE PLASTIK:

Ein 2013 gegründetes Berliner Start Up namens KANCHA. Was die Jungs und Mädels machen? Coole Laptop-Hüllen für Stadtnomaden, zum Beispiel. Produziert wird in Kirgistan in einer kleinen Manufaktur. Alles per Hand genäht. Schönes schlichtes Design. PERFEKT.

 

Lydia sewing

Die Materialien – Leder und Wollfilz – kommen aus der Region. Wer was kauft, bekommt ein Zettelchen mit dem Namen der Näherin oder des Nähers mit geschickt und kann auf der Internetseite die Geschichte dazu nachschauen.

Es gibt Hüllen mit und ohne Struktur in allen möglichen Laptop-Größen. Ich habe DIESE hier mit einen traditionellen Muster gewählt. Preis: 59 Euro. Echt ok, finde ich.

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Super auch – die Rückseite ist so gestaltet, dass du Dokumente, Unterlagen etc. unterbringen kannst. Bei mir sind das meistens Sichtlisten oder Drehberichte.

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Blöderweise hab ich – natürlich – erst die falsche Größe ausgesucht. Superärgerlich.

Du kennst das wahrscheinlich: Da freust du dich total auf ein neues Teil und dann kommt es an und passt nicht. Ist für mich bei Laptop-Hüllen nicht anders als bei Schuhen.

Umso zauberhafter, dass ich einfach nur eine kurze Mail an die Firma schreiben musste – und zack hatte ich meine Handsome-Hülle in der passenden Größe. Ich hatte die alte noch nicht mal zurückgeschickt. Danke an den mir völlig unbekannten Sebastian an der Stelle.

Und jetzt kommt’s – die Berliner haben mit ihrem Designer einen richtig coolen Rucksack entwickelt: THE GRID.

Ja, ich weiß, Rucksack hört sich erstmal nicht sexy an. Aber DER ist wirklich stylisch – und noch dazu fair und nachhaltig produziert.

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Knaller, finde ich. Die Farbkombinationen und die Anordnung der Taschen kannst du selbst aussuchen. Und die dann natürlich auch unabhängig vom Rucksack nutzen. So zum Beispiel:

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Und gerade wenn ich mit Baby Theo unterwegs bin – der ja inzwischen laufen kann und also immer weniger ein Baby ist – kann ich nicht genug freie Hände haben.

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Noch gibt es den Stadtnomaden-Rucksack nicht, aber du kannst die Idee hier bei Kickstarter per Crowdfunding unterstützen. Ich finde, du tust was Gutes. Auch und gerade  für eine Welt mit weniger Plastik.

Und ich werde nicht dafür bezahlt, dass ich das sage.

 

 

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