10 Minutes of Calm – wie ich es schaffe, einmal am Tag eine Auszeit zu nehmen

Ich bin ja doch recht stolz auf mich. Ich hab mir für dieses Jahr vorgenommen, mehr zu meditieren. Und… es läuft gar nicht so schlecht.
Der Grund dafür heißt: CALM. Eine App zum Meditieren.

Die App  fürs Handy ist auf englisch – erst dachte ich, das ist ne riesen Hürde… ist es aber nicht. Gar nicht. Gut verständlich – und naja, seien wir ehrlich, so umständlich ist das Meditationsvokabular nicht. Spoiler: es hat viel mit „breathe“ zu tun. 😉

Die Meditationen sind angeleitet, das heißt, du bekommst eine kurze Einführung  und dann geht es los. Zwischendrin holt dich die Stimme aus dem Off sanft wieder ab und erinnert dich an deine eigentliche Mission: Atmen. Bewusst Atmen. Die letzten Minuten sind einem konkreten Thema gewidmet. Zumindest, wenn du dich für das Programm „Daily Calm“ entscheidest, das du direkt auf der Startseite der App findest.

Die Bedienung ist super einfach.

„Daily calm“ bietet jeden Tag eine 10-Minuten-Meditation zu einem bestimmten Thema. Liebe, Respekt, Selbsterfüllung… alles mögliche. Das ist meine tägliche Meditation im Moment.

Darunter findet sich jeden Tag eine „Sleep Story“ – eine etwa 30-minütige Geschichte, die du dir zum Einschlafen anhören kannst. Zauberhaft. Aber im Moment schlafe ich auch so sehr schnell und sehr gut ein (Danke Baby Fritz!).

Abgesehen davon gibt es im Meditationsbereich dann noch DIVERSE andere Mediationskurse, die du machen kannst. 7 days of calm, 7 days of happiness, loving-kindness…und und und. Auch Meditationen für Kinder (gibt es übrigens bei 7 Minds auch – für deutsche Kinder sicherlich sinnvoller 😉 – hab ich aber bei Theo noch nicht ausprobiert).

So funktioniert die App:

Die beste Zeit zum Meditieren…

…ist wohl dann, wenn es passt. Ich hatte mir eigentlich fest vorgenommen auf jeden Fall immer morgens zu meditieren und so den Tag entspannt starten zu lassen. Hat genau NULL mal funktioniert. Kein Wunder mit einem vier Monate alten Baby an der Brust.
Ich meditiere also abends… direkt vor dem Schlafengehen. Und statt mich im kalten Schlafzimmer auf den Boden zu setzen, sitze ich aufrecht auf meinem Stillkissen im Bett.
Ein bisschen Komfort muss sein. 🙂

Bin ich oft abgelenkt durch die Ereignisse des Tages? Ja. Absolut. Monkey Brain.

Ruhe zu finden, gelingt mir nicht immer – und schon gar nicht immer gleich gut. Aber ich merke schon jetzt, nach knapp acht Wochen, dass ich etwas vermisse, wenn ich es nicht schaffe, zu meditieren. Manchmal fallen mir um 23 Uhr einfach die Augen zu. Dann geht nichts mehr. Und das ist dann auch ok. So viel habe ich schon gelernt.

Aber ich mag diese innere Ruhe direkt danach. Ich mag die Achtsamkeit, die sich fast unmerklich in meinen Alltag schleicht. Die Sonne, die ins Auto scheint, wenn ich Theo zum Kindergarten oder mit Fritz ins Büro fahre. Die Schneeglöckchen im Garten, ein Kaffee bei Minusgraden auf der Terrasse, gefrorenes Gras unter den Schuhen.

Ich mag diese App. Ich habe mir für 35 Euro das komplette Programm für ein Jahr freischalten lassen und es noch keinen Tag bereut. Vielleicht die best investierten 35 Euro der letzten Monate.

So. Und jetzt: calm.

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