Was mein seltsamer Vorname und ein großartiger Bloggerworkshop miteinander zu tun haben? Nichts. Fast nichts. Lies selbst.

„Und wie heißt du?“
Ich: „Trieneke.“
„WIE?????“
Ich: „Trieneke.“
„Und mit Vornamen?“
Ich: „Das IST mein Vorname.“
„Krass. Hab ich noch nie gehört. Wo kommt der her?“

OLYMPUS DIGITAL CAMERASo oder ganz ähnlich laufen ungefähr 90 Prozent aller Gespräche ab, wenn ich zum ersten Mal auf mir fremde Menschen treffe. Und, um das gleich vorweg zu sagen: Es nervt mich kein bisschen.

Ich war am Samstag bei einem ganz phänomenalen Bloggerworkshop in der Nähe von Frankfurt. Jenni Gross von Blogger@work hat ihn zusammen mit der Bloggerplattform trusted blogs organisiert – Tobias Müller, der Kuchenbäcker, hat die Bühne gerockt.

Und da war er wieder, dieser Moment.

Das Gute ist: So ein Name eröffnet schnell ein Gespräch. Und auch wenn man ihn sich nicht sofort merken kann, man weiß zumindest „ah, die mit dem komischen Namen“.

Das Schlechte ist: Auch wenn man ihn sich nicht sofort merken kann, man weiß zumindest „ah, die mit dem komischen Namen“. Das kann nämlich auch nach hinten losgehen. Wenn ich zum Beispiel als Lokalzeitungsredakteurin einen Straßennamen falsch geschrieben habe. Reicht schon. Hölle. „Kennt sich überhaupt nicht aus und dann heißt die auch noch… na… dieser komische Name halt.“

Ich hatte jetzt 37 Jahre lang Zeit mit dran zu gewöhnen.

Inzwischen mag ich ihn.

Mein zweiter und dritter Name ist übrigens: Friederike und Hendrikije,  nur der Vollständigkeit halber.

Und wenn du es wirklich wissen willst: Der Name kommt aus Ostfriesland – der Heimat meiner Mutter.

Wir heißen im Grunde alle recht merkwürdig:

  • Hilke,
  • Rixte,
  • Juilf,
  • Bonno,
  • Tomke

. „Hört sich an wie die Gefährten aus einem Fantasyabenteuer“, sagt ein Freund von mir immer. Nunja.

Witzigerweise sind ja Meike und Heike auch nix anderes. Name mit -ke-Endung – das ist die norddeutsche Variante von -chen. Also: Meichen, Heichen, Trienechen. Hört sich – zugegeben – alles noch schräger an.

Kommen wir zu den wirklich wichtigen Dingen: Den Bloggerworkshop.

Hier sind sind 5 unschlagbar gute Gründe, warum DU unbedingt das nächste Mal dabei sein solltest

(zumindest wenn du dich fürs Bloggen interessierst oder selbst einen kleinen, feinen oder auch schon größeren Blog hast):

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1- Das Netzwerk
Du lernst andere Blogger kennen, tauschst dich aus, stellst fest, dass alle mit ähnlichen Problemen zu kämpfen haben. Kannst dich gegenseitig unterstüten und supporten.

2- Der Referent
Bei uns war es Tobi, der Kuchenbäcker, der just gestern sein erstes Backbuch veröffentlicht hat (Bake and the City – bekommst du zum Beispiel hier). Das Hauptthema: Kooperationen. Die Message: sei authentisch, tu was du liebst und verkauf dich nicht unter Preis.
Kuchenbäcker Tobi

3- Der Preis
Unschlagbar. Aktuell kosten die Workshops 25 Euro pro Person inklusive Verpflegung. Grandioses Preis-Leistungs-Verhältnis für einen geplant sechsstündigen (tatsächlich achtstündigen) Workshop.

4- Klarheit
Stell dich und dein Projekt vor und – in meinem Fall – werde dir klar, WARUM du das eigentlich alles machst. UND: werde dir klar, was du erzählen kannst. Ich habe zum ersten Mal für mich rausgefunden, wo eigentlich schwerpunktmäßig hinwill. Wo ICH Lösungen liefern kann.

Nee, sag ich jetzt nicht. Lass dich überraschen 🙂

5- Tipps Tipps Tipps
Wie organisiere ich mein Bloggerleben, wie muss ein Mediakit aussehen, Vorlage dafür, ach und all die guten, nützlichen Hinweise der anderen. Mein Instagram Profil braucht ein Impressum. Echt jetzt? Newsletter ist cool. Einmal im Monat. Newsletterflut und E-Book-Zwang – ist eher uncool. Da gehen die Meinungen natürlich auseinander. Aber – du siehst was ich meine.

Also: Ran an den Workshop. Die nächsten Termine findest du online HIER.

Was mich an dieser Stelle jetzt interessieren würde: Worüber würdest DU gerne schreiben? Oder: worüber schreibst du aktuell?

Und fallst du auch einen merkwürdigen Namen hast, schreib mir. Ich freu mich. Dann sind wir schon zu zweit.

 

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