Manchester und Liverpool für Anfänger

Manchester? Ernsthaft? Gibt’s da außer Fußball was? Liverpool hat immerhin die Beatles – aber was hat Manchester?

Ein verlängerter Wochenendtrip mit meinem Vater und meinem Bruder hat mich in die alte englische Arbeiterstadt geführt. Mein Bruder kommt aus Hamburg, mein Vater und ich wollten ab Frankfurt fliegen – Manchester war eines der wenigen Ziele, das von beiden Flughäfen aus gut erreichbar war.

Es gibt schlechtere Gründe für einen Flug ins Ungewisse.

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Reisetipp: Auszeit im Winter – Wellness in der Eifel

Ich weiß ja nicht, wie es dir geht, aber ich liebe den Herbst und Winteranfang. Ich mag es, wenn es draußen nebelig ist oder regnet (von Schnee wage ich nicht mehr zu träumen) – und ich mag die kalten, klaren Sonnentage.
Das ist nicht nur die perfekte Zeit für frostige Spaziergänge, einen kalten Po und rote Nasen, das ist auch die perfekte Zeit für: Wellness.
Einen Tag frei nehmen und schön ein verlängertes Wochenende lang richtig ausspannen – den Freiraum brauche ich ab und zu – und bekomme ihn zum Glück auch. Der zauberhafte Mann macht es möglich: Wellness in der Eifel.
Anfahrt in die nebelgraue Eifel.

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Bella Italia – Familienurlaub für Anfänger

Um es vorweg zu sagen: Ich liebe Italien.
Seit knapp drei Jahren plane ich den Urlaub ja nicht mehr nur wie es MIR gefällt, sondern auch wie es ALLEN anderen möglichst gefällt: Alex, Baby Theo, Lukas und Finn. Vier Jungs. Dieses Jahr haben wir uns für Bella Italia entschieden – Familienurlaub in Italien. Am Lago Maggiore. Für mich fast schon eine zweite Heimat, ich fahre in die Gegend seit ich geboren wurde.
Unser Ziel ist das etwas einfachere, ursprünglichere Ostufer des Sees.
Zwei Wochen Zeit, eine Wohnung im hübschen Ispra, ein Pool, ein See, ein Schlauchboot mit Motor. Sagen wir so: Es gab schon ungünstigere Urlaubskonstellationen.

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Jena my love – 5 fabelhafte Unternehmungen rund um die Stadt

Wenn ich an Jena denke, dann denke ich automatisch IMMER an meine Freundin Romy. Romy ist der lustigste und herzlichste und loyalste Mensch, den ich kenne. War. Romy war. Vor drei Jahren ist sie gestorben. Mieser Scheißkrebs. Das macht mich immer noch wütend.

Und es vergeht kaum eine Woche, in der ich nicht an sie denke.

Ich will mit ihr telefonieren, ihr erzählen wie jetzt alles ist, dass ich einen Sohn habe, dass wir ein Haus gekauft haben, dass ihre Seidenbluse, ein Geschenk, immer noch im Schrank hängt. Ich vermisse Romy. Und es ist genauso wie immer alle sagen: Der Schmerz geht nicht weg, man gewöhnt sich nur irgendwie dran. Weiterlesen

Urlaub ohne Kinder – 6 Lektionen, die man in New York City lernen kann

Es ist höchste Zeit für einen Urlaub. Und zwar einen OHNE Kinder. Baby Theo ist jetzt fast zwei und der zauberhafte Mann und ich waren noch NIE alleine weg. Kaum zu glauben eigentlich. Entsprechend aufgeregt bin ich – es geht für vier Tage nach New York. Meine Lieblingsstadt.

Aber… was, wenn wir uns nicht mehr viel zu sagen haben?

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4 Orte, an denen du in Hamburg unbedingt was essen solltest

Hamburg ist so etwas wie meine zweite Heimat. Ein großer Teil meiner Familie lebt dort – und trotzdem beginne ich erst jetzt so ganz langsam, diese wunderschöne Stadt zu entdecken. Wieder einmal sind wir zu fünft unterwegs: der zauberhafte Mann, Baby Theo, Lukas, Finn und ich. Wir haben zum ersten Mal über Airbnb eine Wohnung gebucht und sind…

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Sankt Moritz: 6 Dinge, die du dort fabelhaft mit einem Kleinkind unternehmen kannst

Es ist an der Zeit, es zuzugeben: Wir fahren im Skiurlaub nach Sankt Moritz. Bäm.

Ja, DAS Sankt Moritz. Schickimicki, reiche Menschen, viel Blingbling. Und das stimmt zu großen Teilen sogar. Aber in Wirklichkeit ist es noch viel viel mehr als das. Es ist eines der schönsten Hochtäler, die ich je gesehen habe. Ein weiße Traumwelt aus Schnee und steilen Gipfeln. Zugefrorene Seen, glitzernde Eisfälle und – für Ski- und Snowboardfahrer besonders schön – nicht nur kilometerlange Pisten sondern auch keine Schlangen an den Liften. Touristisch gesehen eine Katastrophe für den Ort – aber PERFEKT für uns. Weiterlesen

3 Wanderungen, die Du auf Mallorca zur Mandelblüte machen musst

Es soll ein entspannter Kurzurlaub werden: Mein Bruder und ich haben meiner Mutter zum Geburtstag ein Wanderwochenende auf Mallorca geschenkt.

Ja, Malle.

„Die Insel hat echt auch ganz andere Seiten, da gibt’s nicht nur Ballermann“, gehört zu den Sätzen, die ich schon lange nicht mehr hören kann. Ist schon klar, dass es mehr gibt als Schinkenstraße und Co. Ist schon klar, dass man da auch toll wandern können soll. Erzählen ja einige. Aber stimmt das? Weiterlesen

3 frische Winter-Tipps von der Ostsee

Ich sag’s lieber gleich vorweg: Es geht vor allem ums Essen. Ich hab ja hier schon vom Sommerurlaub an der Ostsee, genauer gesagt auf dem Darß in Mecklenburg-Vorpommern, geschwärmt. Die Halbinsel ist aber auch im Winter ein Traum. Zugegeben ein ziemlich kühler. Aber dafür gibt es dort jetzt im Winter leckeren Sanddorn-Grog und selbst gemachten Glühwein aus Erdbeeren und Hagebutten. Ja, Hagebutten!

Der zauberhafte Mann, Baby Theo und ich haben uns wieder in unserer Familienwohnung in der Deichrose 1 einquartiert – wer möchte findet hier auch schöne Ferienwohnungen. Zum Strand sind es fünf bis zehn Minuten zu Fuß. Weiterlesen

3 wunderbare Orte für Baby, Bulli und Boards – Vol.2

Die ersten 120 Kilometer auf dem Weg von Frankreich nach Spanien verbringen wir schweigend. Wir liegen uns in den Haaren. Ernsthaft. Der zauberhafte Mann und ich – zum ersten Mal auf so engem Raum unterwegs, das ist eine echte Zerreißprobe für unsere Nerven.

Vier Wochen Elternzeit, das Ziel: Surfen lernen. Und jetzt gerade fühlt es sich wie ein völlig absurder Plan an.

Warum wir uns streiten? Ich habe es vergessen. Müdigkeit, zu weit links fahren, ich weiß es nicht mehr. Das sagt ja schon alles. Lagerkoller.
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Aber irgendwann braucht Baby Theo Mittagessen, er verlangt nach Mama und Papa – und wir raufen uns zusammen, lächeln einmal vorsichtig und versprechen uns, dass wir uns ab sofort ein bisschen mehr entspannen. Nicht zum letzten Mal auf dieser sonst so fabelhaften Tour.

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Frankreich und Le Gurp liegen hinter uns – hier kommt ein weiterer wunderbarer Ort für Baby, Bulli und Boards:

2- San-Vicente-de-la-Barquera, nordspanische Atlantikküste, Camping El Rosal

Wir fahren Richtung Süden immer am Atlantik entlang – 570 Kilometer liegen vor uns. Dazwischen, in Hossegor, kurz vor der spanischen Grenze, gibt es ein großes Outlet-Gewerbegebiet mit coolen Surfläden. Im Rip-Curl-Shop kaufen sich der zauberhafte Mann und ich dann auch endlich mal einen Neoprenanzug.

Knallenges Teil, in das ich mich da bei 35 Grad in der Umkleidekabine presse. Keine Ahnung, wie ich mich damit jemals auch nur einen Zentimeter bewegen soll.

„Muss so“, sagt die Verkäuferin streng. Auf keinen Fall auch nur eine halbe Nummer größer kaufen. Na gut. Eingetütet. Ein Schnäppchen wars aber nicht zwingend, wie der anschließende unvorsichtige Online-Vergleich ergibt. Verdammt. Der Mann sieht darin aber sehr knackig aus, wie ich finde – und selbst Baby Theo trägt jetzt Neo.
IMG_5011Weiter Richtung San Vicente de la Barquera. Ein Bekannter hat uns diesen Ort in Nordspanien ans Herz gelegt. Ist auch zum Surfen super, sagt er. San Vicente war früher wohl ein  Fischerdorf, heute ist es eine kleine Stadt am Rande der Picos de Europa – einem eindrucksvollen nordspanischen Gebirge. Schneebedeckte Berge und Meer – das hört sich gut an. Und was soll ich sagen: Wir werden nicht enttäuscht.
San-Vicente-de-la-Barquera

Das Land ist grün und saftig, die Wellen fabelhaft, wer möchte, könnte hier auch tagelang wandern, mountainbiken oder klettern – all das geht super.

Aber WIR wollen ja surfen. Vom sehr netten aber etwas engen Campingplatz El Rosal aus (32 Euro pro Nacht), der direkt hinterm Strand gelegen ist, machen wir uns auf die Suche nach einer Surfschule. Und werden nur wenige Meter weiter die Straße runter fündig: Die Costa-Norte-Surfschule mit immerhin EINEM englischsprachigen Lehrer. Heißt es. Wir buchen je einen halben Tag (bedeutet hier 2 Stunden) für 30 Euro pro Person. Mit Theo-Betreuung wechseln wir uns ab.
IMG_0103Ich fange an, steige in den hautengen Neo  (wider Erwarten kann ich mich doch bewegen) und stapfe zur Schule, um ein Board auszuleihen. Der Mann hat Theo in die Kraxe gepackt und hält Händchen. Also meins.

Es ist windig, nein stürmisch und ich etwas unsicher. Ich habe es ja eigentlich nicht so mit Meer und Wellen. Ich gucke lieber drauf, als dass ich drin bin, versuche aber das Vorhaben als therapeutische Maßnahme zu sehen.
SplitShire_IMG_7764Dass der Surflehrer englisch kann, entpuppt sich als maßlose Übertreibung, ist aber jetzt auch schon egal. Ich bin aufgeregt. Wir machen zwei, drei Trockenübungen am Strand (Aufstehen auf dem Bord), dann geht’s ins Wasser. Bei Sturm und Unterströmung.

Und was soll ich sagen: Es macht trotzdem Höllenspaß. Ich stehe gleich den ersten Versuch im Weißwasser – und das ist ja erstmal das wichtigste.

Theo und der Mann feuern mich vom Strand aus an und versuchen irgendwie den kräftigen Böen und den bissigen Sandkörnern Widerstand zu leisten.

Weshalb es von diesem meinem ersten Surfversuch KEIN EINZIGES FOTO gibt.

Nach zwei Stunden bin ich platt – und der Mann auch. Die Surfschule hat SEINEN (späteren) Kurs wegen des Wetters abgeblasen. In Sachen Surfen steht es also 1:0 für mich. Ich feiere das mit Bier und ganz ausgezeichneten Tapas im El Mozucu.
IMG_4981 IMG_4979 IMG_4985Kann ich wirklich nur empfehlen, super Preis-Leistungsverhältnis! Es ist etwa 20 Minuten zu Fuß vom Campingplatz aus entfernt im Stadtkern von San Vicente.

Der Campingplatz ist nett (auch ohne Parzellen), das Waschhaus super sauber,  die Duschen knallheiß, die Wellen top, die Landschaft wunderschön.

Weil uns die Schule aber nicht überzeugt und weil es uns Richtung Portugal zieht, verlassen wir das wirklich wirklich tolle Nordspanien und San Vicente, um noch weiter im Süden unser Glück zu versuchen.

Da sollte es jetzt aber klappen mit dem gemeinsamen Surfkurs. Oder?!
Fehlt noch 1 wunderbarer Ort für Baby, Bulli und Surfboards – und der kommt ganz bald.